| 23.04.2010 | ||
| 19:00 | ||
| Vorverkauf | 18.00 € | |
| Abendkasse | 22.00€ | |
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„Stompin’ At The Ballroom“ 
Auf geht’s in die nächste Runde mit „Stompin’ At The Ballroom“! Diesmal mit einer gehörigen Portion Surf-Sound. Dazu konnten wir keinen geringeren als den „King Of Surf-Guitar“ Dick Dale gewinnen. Der Mann ist Legende und nicht erst seit er Quentin Tarantino den Titeltrack für den Kultfilm „Pulp Fiction“ spielen lies.
Dick Dale, am 4. Mai 1937 in Boston, Massachusetts, USA geboren, ist nicht nur ein Pionier der Surf-Musik . Sondern auch einer der einflussreichsten Gitarristen überhaupt. Zusammen mit Link Wray gilt er als stilbildend für Gitarristen wie Jimi Hendrix, Pete Townshend und Eddie Van Halen. Er benutzt speziell gefertigte Fender-Gitarren und -Verstärker und experimentierte mit Nachhall-Effekten (Reverb). Mit seiner Band, den Del-Tones, war Dale Anfang der 1960er Jahre auf lokaler Ebene recht erfolgreich. Neben der Single Mr. Moto der Belairs gilt Dales Stück Let’s Go Trippin’ von 1961 als stilbildend für die Surf-Rock-Szene. Bevor er 1962 zu Capitol Records wechselte, brachte er auf seinem eigenen Label, „Deltone“, einige Singles heraus, die jedoch nicht den erhofften Durchbruch schafften.
1962 mit dem Album Surfers’ Choice schaffte Dale den Durchbruch. Er wurde in die Ed Sullivan Show eingeladen und trat in Hollywoodfilmen auf (zum Beispiel Beach Party, 1963). Bis 1964 war Dale ein nationaler Star, dann jedoch ebbte der Erfolg seiner Instrumentalmusik ab. Britische Bands wie die Beatles dominierten die Hitparaden. Zudem war Dale auch gesundheitlich angeschlagen, er hatte Krebs und zog sich für längere Zeit aus der Öffentlichkeit zurück.
1979 begann er sich für den Naturschutz einzusetzen. Er hatte sich eine kleinere Verletzung beim Schwimmen zugezogen, die durch die Umweltverschmutzung des Wassers so schlimm wurde, dass er beinahe ein Bein verlor.
1986 nahm er ein neues Album auf, und wurde für einen Grammy Award nominiert. Seither veröffentlicht er wieder Alben. Durch die Verwendung seines erfolgreichsten Titels Misirlou (bei dem es sich um eine Interpretation eines bekannten griechischen Liedes aus den 1920er Jahren handelt) in Quentin Tarantinos Pulp Fiction wurde Dale auch einem jüngeren Publikum wieder ein Begriff. 2008 erkrankte Dale an Dickdarmkrebs und musste sich operieren lassen. Die geplante Europatournee musste abgesagt werden. Wieder genesen kommt die Legende nun 73jährig wieder zurück nach Europa. Wir freuen uns das einzige Konzert in NRW präsentieren zu dürfen. Seine Fender Stratocaster nennt Dale übrigens liebevoll „the Beast“ (das Biest) und ist ihr seit bald 50 Jahren treu.
http://www.dickdale.com
http://www.youtube.com/watch?v=hD9YlI5yV2g&feature=PlayList&p=9EB32715142B106A&index=1
http://www.youtube.com/watch?v=xymVxcLQVT8



