DANA FUCHS „Love to beg“-Tour 201...

18.03.2012

DANA FUCHS „Love to beg“-Tour 2012

Datum: 18.03.2012

Kategorie: Konzert

Konzertdetails:

Musiktheater Piano
Lütgendortmunder Straße 43 Dortmund DE-NW 44388 DE
  • Datum
    18.03.2012
  • Einlass / Beginn
    19:00 Uhr / 19:00 Uhr
  • Tickets
    VVK: 18,00 € / AK: 23,00 €
  • n/a

Konzertinformation:

Sie erzählte Freunden und Familie, sie würde nach New York gehen, um den Blues zu singen. Kurz darauf (mit 19 Jahren) fand sie sich in Manhattan’s Lower East Side wieder, allein und pleite! Der Suizid ihrer älteren Schwester Donna, die DANAs erster und wichtigster musikalischer Mentor war, rüttelte sie wach. DANA riss sich zusammen und war fest entschlossen, den Durchbruch zu schaffen – was ihr auch gelang. Nachdem sie zwei Jahre landesweit durch die Blues Clubs tourte, entschied sie, dass es an der Zeit sei, ihre eigene Geschichte zu erzählen und ihre eigene Musik zu schreiben. Schon bald hatte sie mit ihrer eigenen Band diverse Shows ausverkauft und teilte sich die Bühnen mit Little Feat, Marianne Faithfull oder Etta James. Die Produzenten des off-Broadway Musicals „Love, Janis“ wurden auf DANA FUCHS aufmerksam und luden sie zum Casting ein. Sie sang einige Takte von „Piece of my heart“, und schon wurde sie vom Fleck weg für die Rolle der Janis Joplin engagiert.

Die erste eigene CD wurde 2003 veröffentlicht, und fortan wurden DANAs Konzerte zahlreicher und erfolgreicher. Schließlich wurde sie für den Film entdeckt. In „Across the universe“ spielt sie die Sängerin Sadie, in welchem sie Beatles Lieder mit einer solchen Ausdruckskraft interpretiert, dass diese Titel fortan fester Bestandteil ihres Repertoires wurden. Ende 2010 nahm sie das renommierte Blueslabel Ruf Records unter Vertrag und veröffentlichte im Februar 2011 ihr neues Studioalbum „Love To Beg“ (RUF 1167) weltweit.

 

„Ich bin sehr stolz auf unser neues Album. Die Herausforderung für Jon und mich bestand bei diesem Album darin, dass wir unsere Live-Energie, für die wir ja vor allem bekannt sind, unbedingt auf diesen Aufnahmen mit einfangen wollten. Zwar mussten wir dafür unsere Komfortzone, also die Bühne, verlassen, aber dafür konnten wir uns zum einen auf die fantastische Unterstützung aller beteiligten Mitmusiker und unseres großartigen Engineers verlassen und zum anderen die schier unbegrenzten technischen Möglichkeiten des Studios nutzen. Dieses Album selbst zu produzieren, war für uns eine große und respekteinflößende Herausforderung, aber es war auch zugleich unglaublich befreiend und vor allem Spaß.

Auf „Love To Beg“ haben wir alle unsere Einflüsse von Gospel, Soul, Blues über R&B und Rock bis zu Country der alten Schule eingefangen. Die meisten Songs hatten wir zwar „on the Road“ geschrieben, aber nur in den seltensten Fällen auch schon mal live gespielt, so dass sich diese wirklich erst im Studio voll entwickelt haben. Zum Beispiel war der Song Love To Beg als Ballade über einen lang verlorenen Freund angelegt und entwickelte sich erst im Studio, als wir die Lyrics verfeinerten, zu einem Lovesong. Und als wir dann diesen Song zum ersten Mal mit der ganzen Band einspielten, kam ganz automatisch dieser rockige „Black Crowes“-Sound dazu. Und beides zusammen, das überarbeiten der Lyrics und der Klang der Band, hat diesen Song letztendlich zu dem werden lassen, den Ihr auf dem Album hört.  Ähnlich war es mit dem Song „Set It On Fire“. Ursprünglich war es ein „gequältes“ Liebeslied über Betrug und Untreue in einer Beziehung und der Herausforderungen der Monogamie. Und als wir den Song das erstemal eingespielt hatten und uns das Ergebnis anhörten, klang er für uns alle einfach nur furchtbar langweilig. Das war der Moment, als unser Freund, Musiker und Co-Produzent Kenny Aaronson nachts um eins noch einmal den Bass einstöpselte, nachdem unser Bassist Whynot mit den Worten „Let’s Rock This F**cker“ nach Hause gegangen war. Von da an nahm der Song eine völlig neue Wendung, begann zu leben und bekam für uns dieses Feeling und den Sound der alten Rolling Stones, so wie wir sie lieben.

Alles in allem handelt dieses Album wirklich von der Liebe…. alle Arten der Liebe mit all ihren Facetten, wie z. B. Zorn, Eifersucht, Freude, aber auch der geschwisterlichen bzw. der Selbstliebe. Daher auch der Titel des Albums „Love To Beg“.

Es gibt nur einen Cover-Song auf diesem Album. Ein Song, von dem ich immer schon geträumt habe, ihn zu singen, ein Song von einem der Besten und für mich mein absoluter Lieblingssänger, Otis Redding. Der Song heißt “I’ve Been Loving You Too Long”.

Als ich 21 war zeigte mir Jon (Diamond) einen Film über Otis wie er diesen Song bei dem Monterey Pop Festival performte. Und ich gelobte, eines Tages, wenn ich als Sängerin gut genug sein sollte, diesen Song selbst zu singen und ihm gerecht zu werden. Ich hoffe, es ist mir gelungen.

Ehrlich gesagt, haben wir all diese Songs nur für uns und unsere Fans aufgenommen. Wir haben keinerlei Gedanken an irgendwelche 3-Minuten-Songs mit eingängigen Melodien verschwendet oder überhaupt darüber nachgedacht, dass die Texte eventuell zu düster sein könnten. Wir haben die ganze Zeit nur unseren musikalischen Instinkten vertraut und ihnen freien Lauf gelassen.

Peace and Love,

DANA

Offizielle Homepage: www.danafuchs.com