Zeche Bochum +++ Glenn Hughes

24.10.2018

Zeche Bochum +++ Glenn Hughes

Datum: 24.10.2018

Kategorie: Konzert

Veranstalter: 3Dog-Entertainment oHG

Konzertdetails:

Musiktheater Piano
Lütgendortmunder Straße 43 Dortmund DE-NW 44388 DE
  • Datum
    24.10.2018
  • Einlass / Beginn
    19:00 Uhr / 20:00 Uhr
  • Tickets
    VVK: 40 €
  • kaufen

Konzertinformation:

Konzertbeginn: 20.00 Uhr

Glenn Hughes Deep Purple Classics Live TOUR 2018

Nach einer erfolgreichen Australien/Neuseeland-Tour Ende letzten Jahres kommt der ehemalige Deep Purple-Bassist/Sänger mit seiner neuen Show endlich auch nach Deutschland. Das Mitglied der legendären ‚Rock and Roll Hall Of Fame‘, auch bekannt als ‚The Voice Of Rock‘, gibt im Rahmen seiner „Glenn Hughes Performs Classic Deep Purple Live Tour 2018/19“ im Oktober 2018 Konzerte hierzulande. Glenn Hughes wird dabei ausschließlich Material von Deep Purple im Programm haben.

Lange angekündigt und jetzt endlich umgesetzt: Die Zwei-Stunden-Show verspricht eine außergewöhnliche Hommage an Hughes‘ Zeit in der legendären britischen Rockband. Als Mitglied der Line-Ups Mark 3 und 4 hat der Bassist/Sänger zwischen 1973 und 1976 maßgeblich mit dazu beigetragen, ein ganzes Genre zu definieren, denn Deep Purple zählen zu den einflussreichsten und bahnbrechendsten Classic Rock-Bands aller Zeiten. Hughes dazu: „Es ist großartig, endlich mit ‚Classic Deep Purple Live‘ auch nach Deutschland zu kommen. Ende letzten Jahres war ich schon in Australien und Neuseeland unterwegs und es war klasse! Im April fliegen wird erst nach Südamerika, dann kommen im Sommer einige Festivals dazu. Wenn wir also im Oktober in Deutschland sind, dürfte wir richtig eingespielt sein.“ Neben Glenn Hughes (v, b) werden Soren Anderson (g), Jesper Bo Hansen (k) und Fernando Escobedo (dr) auf der Bühne stehen.

Deep Purple machten musikalisch einen Quantensprung, als der damals 20-jährige Glenn Hughes Mitte des Jahres 1973 vom britischen Funkrock-Trio Trapeze abgeworben wurde. Als Bassist und Co-Sänger (zusammen mit David Coverdale) tourte er drei Jahre mit Deep Purple und brachte die legendäre Rockband mit den Klassikern Burn (1974), Stormbringer (1974) und Come Taste The Band (1975) in eine progressivere Richtung. Seinem Solo-Debüt Play Me Out von 1977 folgten ebenso erfolgreiche wie legendäre Alben mit Black Sabbath und Gary Moore. Im letzten Vierteljahrhundert hat sich ‘The Voice Of Rock’ mit zahlreichen weiteren Solo-Alben und Kollaborationen weltweit einen Namen gemacht, u.a. 1992 mit dem Megahit America: What Time Is Love? mit KLF. Außerdem spielte Hughes zwischen 2010 und 2018 mit der Supergruppe Black Country Communion (featuring Joe Bonamassa, Jason Bonham und Derek Sherinian) vier kommerziell äußerst erfolgreiche Studiowerke ein. 2016 wurde Glenn Hughes schließlich zusammen mit anderen Mitgliedern von Deep Purple in die legendäre ‚Rock and Roll Hall of Fame‘ in Cleveland/USA aufgenommen. Hughes ist Teil von Deep Purples Mark 3-Line-Up (Blackmore/Coverdale/Hughes/Lord/Paice). Kein Wunder also, dass er sich als Vorlage und Inspiration für die kommende Tour besonders die Livewerke der Ära, namentlich California Jam und Made in Europe, vorgenommen hat: Die Klassiker Burn, Stormbringer, Might Just Take Your Life und Mistreated werden also genauso wenig fehlen wie Stücke, die das originale MK3-Line-Up nie live gespielt hat.

Natürlich wird die Show auch Material der MK4-Ära mit Gitarrist Tommy Bolin enthalten, u.a. Getting’ Tighter, Hughes’ Funkrock-Paradebeispiel plus das ewig junge Coverdale /Hughes-Meisterwerk You Keep On Moving. Außerdem werden die MK 2-Hits Highway Star und Smoke On The Water nicht in der Setlist fehlen, denn, so Hughes, „beide Stücke habe ich während meiner Zeit bei Deep Purple gespielt, sie waren Stützen der Konzerte. Mein Manager hat mich neulich daran erinnert, dass Smoke On The Water zum allerersten Mal überhaupt 1974 im Madison Square Garden gespielt wurde, als David und ich in der Band waren. Übrigens liebe ich es genauso, Highway Star zu singen. 2012 habe ich mich mit meinen guten Freunden Steve Vai und Chad Smith an Re-Machined, dem 40-Jahre-Tribut für Machine Head beteiligt. Auch da haben wir Highway Star eingespielt. Man sieht also, ich werde auf der kommenden Tour nichts im Programm haben, was ich nicht entweder live oder im Studio mit Deep Purple gespielt habe.”
GLENN HUGHES PERFORMS CLASSIC DEEP PURPLE LIVE ist übrigens das erste Mal, dass Glenn Hughes eine Show ausschließlich mit Deep Purple-Material spielt seit seinem letzten Konzert mit der Band im Empire in Liverpool am 15. März 1976. Nostalgie hin oder her, Hughes’ Karriere nach Deep Purple ist so facetten- und abwechslungsreich, dass es jetzt für ihn die richtige Zeit ist, seine Vergangenheit und musikalischen Nachlass zu würdigen und seinen Beitrag an einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten zu zelebrieren. „Ich kann diese Songs noch immer singen, manche sogar besser als in den Siebzigern“, erklärt er. „Ich kann sie immer noch mit derselben Energie wie damals spielen. Jetzt ist die Zeit reif. Es macht Spaß, wieder zurück in meine alten Deep Purple-Tagen zu gehen. Ich schaue gerade zurück auf mein Leben und möchte mich an die guten Zeiten erinnern. Ich freue mich sehr darauf, diese Songs zu spielen, sie haben schließlich ein ganzes Genre definiert. Ich kann euch versichern, die neue Show wird euch umhauen.”

GLENN HUGHES – BIOGRAPHIE

Glenn Hughes ist Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame als Teil des MK 3-Line-Ups von Deep Purple. Die prägenden Jahre seiner Karriere verbrachte er als beliebter Bassist und Sänger der Band, spielte auf den Klassikern Burn (1974), Stormbringer (1974) und Come Taste The Band (1975).
Der Sänger/Bassist/Songwriter ist ein wahres Original. Kein anderer Rockmusiker hat seinen eigenen Stil so kreiert wie Hughes, indem er die besten Elemente aus Hardrock, Soul und Funk zusammengebracht hat. Stevie Wonder nannte Glenn Hughes einmal seinen liebsten weißen Sänger. Die erste Band, mit der Hughes bekannt wurde, war das britische Funktrio Trapeze. 1973 schließlich stieg er bei Deep Purple ein. Die erfolgreichen Hardrocklegenden hatten gerade den Abgang von Sänger Ian Gillan und Bassist Roger Glover zu verkraften, aber Gitarrist Ritchie Blackmore, Keyboarder Jon Lord und Drummer Ian Paice machten mit den Neuzugängen Glenn Hughes und David Coverdale weiter.
Seit 1992 tourt Hughes ausgiebig durch Europa, Japan und Südamerika, seine Soloalben promotend. Sein letzter Coup ist die Formierung der Supergruppe Black Country Communion mit Gitarrist Joe Bonamassa, Keyboarder Derek Sherinian (Dream Theater) und Drummer Jason Bonham, Sohn der verstorbenen Led Zeppelin-Legende John Bonham. 2016 veröffentlichte Hughes ein von der Kritik gefeiertes Solo-Album Resonate, das u.a. den Rockradio-Hit Heavy enthielt. 2017 schließlich erschien Black Country Communions viertes Studio-Album “BCCIV”, das ebenfalls sehr gute Kritiken einfahren und in Deutschland sogar auf Platz 6 der offiziellen Charts landen konnte.

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